Mit dem eigenen klassischen Motorrad die Seidenstraße entdecken. Italien-Griechenland-Türkei-Iran-Turkmenistan-Usbekistan-Kirgistan

Mit dem eigenen klassischen Motorrad die Seidenstraße entdecken. Italien-Griechenland-Türkei-Iran-Turkmenistan-Usbekistan-Kirgistan

AUF DEN SPUREN DER KARAWANEN.

Entdecken Sie die legendäre Seidenstraße mit Ihrem klassischen Motorrad

Seit mehr als 20 Jahren planen und realisieren wir individuell gestaltete Reisen zu den schönsten Zielen der Welt. Die legendäre Seidenstraße ist eines dieser Reiseziele, das wir unseren Kunden anbieten. Selbstverständlich berücksichtigen wir Ihre individuellen Wünsche für Ihre Individualreise entlang der Seidenstraße. Die Reise wird von einem unserer erfahrenen Partner durchgeführt.

Die antike Seidenstraße war bis in die Mitte des 14. Jahrhunderts die wichtigste Handelsverbindung zwischen Asien und Mitteleuropa. Über Tausende von Kilometern transportierten Handelskarawanen wertvolle Güter wie Seide, Edelsteine oder Gewürze. Auf Ihrer Reise folgen Sie den Spuren dieser Karawanen quer durch abwechselnd üppige und karge Naturlandschaften. Eine einzigartige Fauna und Flora begleitet Sie dabei. Entdecken Sie auf Ihrer Individualreise entlang der Seidenstraße jene Schätze, die Händler früher als wertvolle Handelsware über die Route transportierten. Nehmen Sie traumhafte Stoffe aus Seide, handgeschnitzte Artefakte aus Holz und Edelsteinen oder den berauschenden Duft aromatischer Gewürze aus der Region als Erinnerung mit nach Hause.

Die Reiseroute und die Länder entlang der Strecke.

ITALIEN
Wie schon Marco Polo starten wir unsere lange Reise entlang der Seidenstrasse in Venedig.
Die gemütliche Überfahrt nach Igoumenitsa erleichtert uns das Abschalten vom Alltag und bringt uns in die richtige Reiselaune.

GRIECHENLAND
In Griechenland besuchen wir die beieindruckenden Meteora Klöster nahe der Stadt Kalambaka. Der Name Metéoraleitet sich von meteorizo  ab, was „in die Höhe heben“ bedeutet. Dieser Name beschreibt die Lage der Klöster, die auf hohen Sandsteinfelsen gebaut wurden und bei dunstiger Luft manchmal zu schweben scheinen. Die Gegend bietet außerdem tolle Motorradstrecken.

Die gesamte Anlage besteht aus 24 einzelnen Klöstern und Eremitagen, von denen heute nur noch sechs bewohnt sind. Die restlichen achtzehn Klöster sind entweder zu schwer zu erreichen oder wurden wegen Einsturzgefahr verlassen. Sie gehören zum UNESCO Weltkulturerbe.

Wir übernachten zweimal am Mittelmeer. Einmal südlich von Thessaloniki und dann in der Nähe von Alexandria.

TÜRKEI
Bereits am nächsten Tag überqueren wir die Grenze zur Türkei und fahren anstatt in die 16 Millionenstadt Istanbul in das beschauliche Canakkale am Marmarameer. Dort finden wir das riesige nachgebaute Trojanische Pferd. Istanbul macht mit Motorrädern keine Laune. Staus, Abgase, endlose Blechkolonnen. Istanbul kannst du leichter im Rahmen einer Städtereise besuchen.

Das nächste Highlight ist Pamukkale. Pamukkale erhielt seinen Namen durch die Kalksinterterrassen, die über Jahrtausende durch kalkhaltige Thermalquellen entstanden sind und eine Touristenattraktion darstellen. Die Terrassen stehen auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.

Unser Weg nach Kappadokien, mit seiner beeindruckenden Tuffkegellandschaft, führt uns durch das westliche Anatolien vorbei an abwechslungsreicher Landschaft. Unser Hotel befindet sich in Göreme, einer der bekanntesten Orte mit seiner aus dem weichen Tuff herausgehauenen Höhlenarchitektur. Göreme gilt als das Zentrum Kappadokiens.

Wer möchte kann an einer Ballonfahrt teilnehmen? Diese startet früh am Morgen bei Sonnenaufgang und gibt einen fantastischen Ausblick auf die zauberhafte Landschaft Kappadokiens. Wir bleiben zwei Nächte in Göreme.

Auf dem Weg zum Van See befinden wir uns zunehmend in kurdischem Gebiet. Die Menschen sind ausserordentlich gastfreundlich und hilfsbereit. Sie interessieren sich nicht nur für unsere Motorräder, sondern vor allem für die Menschen und laden uns nicht selten ein, mit ihnen eine Tasse Tee zu trinken.

Die Landschaft wird zusehends wilder. Auf gut ausgebauten Strassen mit wenig Verkehr kommen wir problemlos durch diese sehr abwechslungsreiche und reizvolle Gegend.

Am Van See, auf über 1600 Meter, besuchen wir die Kultstätten von Nemrut Dagi und seinen Kratersee.

Die letzte Stadt in der Türkei ist Dogubayazit am Fuss des Berges Ararat. Dieser kann mit seinen 5137 Metern schon von weitem erblickt werden und prägt die Landschaft.

Unweit unseres Hotels befindet sich der Ishak – Pascha – Palast. Die ungewöhnliche Architektur und Bauornamentik des Palastes vereint Einflüsse 500 Jahre alter seldschukischer Moscheen, armenischer Kirchen und den zeitgenössischen osmanischen Stil. Seine Planungsgrundlage ist wie die Gliederung des Topkapi-Palastes in Istanbul.

IRAN
Die iranische Grenze befindet sich nur eine halbe Stunde Fahrzeit von Dogubayazit entfernt. Dort werden wir von unserer iranischen Reiseleitung empfangen, welche uns während der nächsten Tag begleiten und und ihr Land näherbringen wird. Der Iran erwartet uns mit freundlichen, interessierten Menschen. Vor allen Dingen die junge Generation ist aufgeschlossen und weltoffen. Machen Sie sich ein eigenes, medienbereinigtes Bild, vom Leben im Iran.

Wir wählen den südlichen Weg, nicht nur um Teheran auszuweichen, sondern um einige der kulturell interessantesten Städte und Orte besuchen zu können.

Auf dem Weg nach Hamadan besuchen wir die Ali Sadr Caves, das weltweit grösste Wasserhöhlensystem. Der unterirdische See und die fantastischen Höhlenformationen können aus einem Tretboot bestaunt werden.

Wir bleiben zwei Nächte in Isfahan. Das historische Stadtbild ist durch Paläste, einer Vielzahl von Minaretten und blauen Kuppeln der Moscheen geprägt. Herausragend sind die Prachtanlage des Imam-Platzes und die 33-Bogen-Brücke(persisch: Si-o-seh pol) über den Fluss Zayandeh Rud. Isfhan ist ein Traum, wie aus tausendundeiner Nacht.

Nach Isfahan besuchen wir Yazd. Yazd wurde an einer Oase gegründet und liegt zwischen den Wüsten der Dascht-e Kawir und der Dascht-e Lut. Die Stadt besteht seit dem dritten Jahrtausend vor Christus und ist das Zentrum der zoroastrischen Religion. Hier findet man heute noch viele Feuertempel(pers. Atashkadeh). Bei ihrer Gründung soll die Stadt an einem heute ausgetrockneten großen Binnensee gelegen haben. Für die Wasserversorgung werden bis heute die teilweise schon in der Antike angelegte Wasserkanäle und -röhren (Qanat) eingesetzt. Zur Kühlung und Belüftung der historischen Häuser dienen die berühmten Windtürme.

Die nächsten zwei bis drei Tage befinden wir uns in der Wüste von Semnan. Sanddünen, bizzare Bergmassive und freilaufende Kamele säumen unseren Weg. Regelmässige Trinkpausen sind unerlässlich bei den steigenden Temperaturen. Da es aber sehr trocken ist, kann man die Hitze gut aushalten.

Nach Sabzevar, wo sich unser letztes Hotel im Iran befindet, befahren wir eine fantastische Bergregion mit Mohnfeldern soweit das Auge reicht. Schon um die Mittagszeit stehen wir an der Grenze zu Turkmenistan. Die Zollabwicklung ist langwierig und verlangt einiges an Geduld. Nehmen wir es mit Humor und Geduld. Wir verabschieden uns von unserer iranischen Reiseleitung und begrüssen die turkmenische, die uns die nächsten drei Tagen durch dieses Land begleiten wird.

TURKMENISTAN
Ashgabat, die Hauptstadt Turkmenistans mit ihren unzähligen Wasserspielen, blitzblanken Marmorstrassen, weißen Gebäuden und vielen Monumenten, die fast alle an Turkmenbashi den verstorbenen Herrscher erinnern, ist gleichermasen faszinierend wie abstoßend. Wir bleiben zwei Nächte in Ashgabat. Eine Stadt voller Marmor und unsichtbaren Menschen.Kaum haben wir die Hauptstadt verlassen, finden wir nur noch Armut, Trostlosigkeit und Strassen mit Schlaglöchern ohne Ende vor. Vorsichtig fahren wir nach Mary. Wir genießen in einem schmucken Hotel das kalte Bier und den erfrischenden Pool.

USBEKISTAN
Unseren nächsten Ruhetag verbringen wir in Buchara, Usbekistan. Unser schönes Hotel mit echter usbekischer Gartenanlage befindet sich inmitten des historischen Zentrums dieser uralten Universitätsstadt. Wir sind nicht die einzigen Touristen. Buchara ist ein kulturelles Highlight in Zentralasien und wird täglich von vielen Menschen besucht. Hier lebt die Seidenstraße noch heute. Teppich-, Gewürz-, Messer- und Stoffhändler beleben das Stadtbild und verströmen eine orientalische Atmosphäre ohne kitschig zu wirken.

Samarkand liegt ebenfalls an der Seidenstraße, ist aber ungleich grösser.
Das Wahrzeichen von Samarkand ist der Registan. Den riesigen Gebäudekomplex muss man unbedingt gesehen haben. Er befindet sich nur wenige Gehminuten von unserem Hotel entfernt.

KIRGISTAN
Die Hauptstadt von Usbekistan mit ihren über zwei Millionen Einwohnern lassen wir links liegen und fahren nach Angren. Bereits am anderen Tag brechen wir zur letzten Tagesetappe auf. Wir überqueren den Kamschin Pass und fahren in das Fergana Tal. Am östlichen Rand dieses sehr fruchtbaren und stark bevölkerten Tales befindet sich Osch. Obwohl auf kirgisischem Staatsgebiet gehört die Mehrheit der Bevölkerung zur usbekischen Volksgruppe. Wir haben unser Ziel erreicht. Anstatt sofort den Heimweg anzutreten, lohnen sich zwei oder mehrere Tage, um die Stadt und ihre nähere Umgebung zu besichtigen

Änderungen sind möglich.

Die Tour wird im Mai 2021 stattfinden. Wir freuen uns auf dein Interesse.

Dein Motorrad muss mindestens 30 Jahre alt sein. Im Iran sind keine amerikanischen Motorräder zugelassen.

  • Tourbeginn: Mittwoch 12. Mai 2021
  • Tourende: Osch Kirgistan Mittwoch 20. Juni 2021
  • Individuelle Abreise Osch Kirgistan: ab Donnerstag 21. Juni 2021
  • Reisedauer: 40 Tage
  • Anmeldeschluss: 30. November 2020
  • Unterkünfte: Hotels 3-4*
  • Motorradfahrer/innen: max. 12
  • Fahrkilometer: ≅ 9500 KM

Anfragen an erlebnisreisen7R.de

 

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